{"id":41,"date":"2020-10-15T08:30:59","date_gmt":"2020-10-15T08:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/nakupenda.ch\/?page_id=41"},"modified":"2020-11-11T13:59:32","modified_gmt":"2020-11-11T13:59:32","slug":"hunderasse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nakupenda.ch\/?page_id=41","title":{"rendered":"Hunderasse"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-rounded\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/nakupenda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/IMG_20201016_105328.jpg?resize=342%2C360&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-61\" width=\"342\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/nakupenda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/IMG_20201016_105328.jpg?w=970&amp;ssl=1 970w, https:\/\/i0.wp.com\/nakupenda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/IMG_20201016_105328.jpg?resize=285%2C300&amp;ssl=1 285w, https:\/\/i0.wp.com\/nakupenda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/IMG_20201016_105328.jpg?resize=768%2C809&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der Rhodesian Ridgeback ist eine alte, s\u00fcdafrikanische Jagdhundrasse. Bereits vor Beginn der Kolonialzeit lebten dort halbwilde Hunde mit dem charakteristischen Aalstrich mit verschiedenen s\u00fcdafrikanischen St\u00e4mmen zusammen. Es handelte sich um Paria-Hunde, die mehr neben dem Menschen her lebten, denn als Haustier angesehen wurden. Als die Kolonialherren ins Land kamen, brachten sie viel Begeisterung f\u00fcr die Gro\u00dfwildjagd mit. Sie brauchten Hunde, die ausdauernd und mutig genug waren, um selbst L\u00f6wen zu verfolgen und zu stellen, bis die menschlichen J\u00e4ger eintrafen. Sie hatten eigene Jagdhunde dabei, die sich zum Teil aber mit dem ungewohnten Klima, dem Wassermangel und den ungewohnten Parasiten recht schwer taten. So wurden im Bestreben nach dem perfekten Jagdhund f\u00fcr s\u00fcdafrikanische Verh\u00e4ltnisse, auch die \u00f6rtlichen Hunde mit dem Aalstrich eingekreuzt. Neben der Jagd, wurden diese Hunde von Beginn an auch zum Schutz von Haus und Hof eingesetzt.<br \/>Der erste Rassestandard wurde 1922 von F.R. Barnes in Bulawayo, Rhodesien (heutiges Simbabwe), aufgestellt und orientierte sich am Dalmatiner-Standard. Im s\u00fcdlichen Afrika ist er heute noch ein beliebter Wach- und Schutzhund. In der restlichen Welt w\u00e4chst seine Popularit\u00e4t erst in den letzten Jahren st\u00e4rker. In Deutschland fiel der erste Wurf erst 1974.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"715\" height=\"972\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/nakupenda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/image.jpg?resize=715%2C972&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-240\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/nakupenda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/image.jpg?w=715&amp;ssl=1 715w, https:\/\/i0.wp.com\/nakupenda.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/image.jpg?resize=221%2C300&amp;ssl=1 221w\" sizes=\"auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Verhalten und Wesen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der Rhodesian Ridgeback ist ein ausgesprochen furchtloser Hund, der seinen Besitzer im Ernstfall mit seinem Leben verteidigt. Als Jagdhund bringt er nat\u00fcrlich auch entsprechend Jagdtrieb mit. Sowohl der Jagdtrieb, als auch der Schutztrieb, gepaart mit sehr viel Eigenst\u00e4ndigkeit, machen eine gute Erziehung ungemein wichtig, um ihn in einem dicht besiedelten Land wie in der Schweiz halten zu k\u00f6nnen. Auch seine Kraft und seine Reaktionsschnelligkeit sollte man nicht untersch\u00e4tzen.<br>Der Rhodesian Ridgeback hat eine mittlere Reizschwelle und neigt allgemein nicht zu \u00dcberreaktionen. Dennoch beh\u00e4lt er seine Umwelt genau im Blick und bringt auch eine gewisse Sensibilit\u00e4t mit. Keinesfalls sollte er nerv\u00f6s oder unsicher sein. Trotz des Wachtriebes, bellt er nur sehr wenig und nicht grundlos.<br>Seinem Menschen gegen\u00fcber ist er verschmust und loyal, aber nicht abh\u00e4ngig oder unterw\u00fcrfig. Der Rhodesian Ridgeback hat kein Problem damit, seine eigenen Wege zu gehen oder selbst\u00e4ndig Entscheidungen zu treffen. Als Junghund ist er st\u00fcrmisch, voller \u00fcbersch\u00e4umender Energie. Die Rasse gilt als sp\u00e4treif, erst im Alter von etwa 3 Jahren ist der Hund geistig und k\u00f6rperlich voll entwickelt. Gut ausgelastet, ist er im Erwachsenenalter ein ruhiger, aufmerksamer Hausgenosse.<\/p>\n\n\n\n<p>Haltung und Pflege<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der Ridgeback kann bei gen\u00fcgend Auslastung als Familienhund gehalten werden. Als Junghund muss er allerdings erst lernen, nicht zu wild zu spielen und seine Kr\u00e4fte richtig einzusch\u00e4tzen.<br>Die Rasse ist ausgesprochen wachsam und Fremden gegen\u00fcber desinteressiert bis misstrauisch, aber nicht scheu. Mit anderen Hunden ist der Ridgeback bei guter Sozialisierung meist vertr\u00e4glich. Zumindest gilt er nicht als Raufer, wei\u00df sich aber zu verteidigen und gibt ungern klein bei. Ausgesprochen wichtig ist eine gute Umweltgew\u00f6hnung und konsequente Erziehung. Beides vorausgesetzt, ist er ein gelassener, nervenstarker Begleiter im Alltag, der auch als B\u00fcrohund oder beim Restaurant-Besuch eine gute Figur macht. Freilauf gestaltet sich dennoch nicht immer einfach, da der Ridgeback viel Freiheitsdrang und vor allem gro\u00dfen Jagdtrieb hat.<br>Neben t\u00e4glichen, langen Spazierg\u00e4ngen, m\u00f6chte der Ridgeback auch geistig gefordert werden. Vor allem Mantrailing bietet sich an, aber auch andere Jagdersatzaktivit\u00e4ten.<br>Da er keine Unterwolle hat und gerne eng mit seinen Menschen zusammen lebt, ist er f\u00fcr Zwinger- oder Au\u00dfenhaltung ungeeignet.<br>Der Ridgeback ist eine gesundheitlich recht robuste Rasse. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Rhodesian Ridgeback ist eine alte, s\u00fcdafrikanische Jagdhundrasse. Bereits vor Beginn der Kolonialzeit lebten dort halbwilde Hunde mit dem charakteristischen Aalstrich mit verschiedenen s\u00fcdafrikanischen St\u00e4mmen zusammen. 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